Dauerhafte Haarentfernung und permanente Enthaarung

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In unserer heutigen Zeit eifern viele Menschen gewissen Schönheitsidealen nach. Ungepflegte Menschen, welche sich nichts aus ihrem Aussehen machen, werden häufig schräg angeguckt oder haben es, im schlimmsten Fall, sogar schwer in der heutigen Gesellschaft anerkannt und respektiert zu werden. Häufig gelten Schauspieler, Hollywoodstars, Musiker, Profisportler, Models oder andere Prominente als Schönheitsideale und die Otto Normalverbraucher versuchen sich, wenn auch teilweise unterbewusst, nach ihnen zu richten, bzw. ihren Trends nachzugehen. Neben dem Gesicht, dem Körper und der Kleidung, gehören die Haare zu den bedeutsamsten Komponenten, welche das menschliche Aussehen beeinflussen. In der heutigen Zeit gilt es glatte Haut als gut aussehend und ästhetisch, nicht nur bei Frauen, immer mehr auch bei Männern. Man findet heutzutage kein Model-Foto auf dem weibliche Models, an gewissen Körperteilen, (natürlich) behaart sind.

Um seinen Körper von Haaren zu befreien gibt es mehrere Möglichkeiten der Epilation, also der Haarentfernung mitsamt der Haarwurzel, oder Depilation, die Haarentfernung der sichtbaren Haare. Beispielsweise das klassische Rasieren, Epilieren, Wachsen oder auch das Entfernen der Behaarung mit Enthaarungscremes. Bei all diesen Methoden ist es allerdings nötig, nach spätestens ein paar Wochen, den Vorgang zu wiederholen, da die Haare nachwachsen.

Für ausgebildete Fachkräfte mit Laser- oder Lichtbehandlungssystemen (IPL) ist es heutzutage aber auch möglich, Haare dauerhaft zu entfernen. Diese Methoden eigenen sich für Personen, die absolut haarfrei werden und bleiben möchten und rechtfertigt ihren Aufwand letztendlich mit einer langfristigen, glatten und haarfreien Haut.  Bei diesen Methoden müssen sich die Haare in der Wachstumsphase befinden, weshalb eine mehrfache Behandlung nötig ist. Somit muss zunächst einmal ein größerer zeitlicher sowie finanzieller Aufwand, als bei anderen Methoden, getätigt werden. In den wenigstens Fällen reichen dabei vier Sitzungen aus. In der Regel müssen 4-8 oder mehr Sitzungen in mehreren Wochen (ca. 8-12) besucht werden, um ein adäquates Ergebnis zu erhalten. Nach diesem Aufwand ist eine Reduktion des Haarwuchses garantiert, jedoch können vereinzelnd Haare nachwachsen, weshalb der Patient ggf. nur noch gelegentlich behandelt werden muss, um das gewünschte Ergebnis dauerhaft zu erreichen. Außerdem können die Haar- und Hautbeschaffenheiten das Resultat beeinflussen, da die Grundlage hinter einer sogenannten Photoepilation Lichtabsorption der pigmentierten Haarstrukturen ist. Dabei ist das Zielchromophor das, in dunklen Haartypen enthaltene, Pigment Melanin. Dieser Stoff absorbiert die Lichtblitze oder den Laser und verödet die Haarwurzel. Aus diesem Gruned hat der „ideale“ Patient für eine Laser- oder Lichtbehandlung helle Haut und möglichst dunkle Haare. Dunkle Hauttypen sind nicht optimal, da das Melanin auch in der Haut vorhanden ist und somit den Wirkungsgrad auf die Haarwurzeln senken kann oder sich nach einer Behandlung sogar Flecken und im schlimmsten Fall Verbrennungen auf der Haut bilden könnten. Doch in erster Linie zählt die Erfahrung des behandelnden Epilierers, da er durch genaue Dosierung das Ergebnis beeinflussen kann. Bevor man sich für eine IPL- oder Laserbehandlung, deren Erfolgsraten in der Regel identisch sind, entscheidet, ist es empfehlenswert vorher einige Probesitzungen beim Epilierer zu besuchen. Diese sollten im Abstand zwischen vier und sechs Wochen erfolgen, kostenlos sein und zum Testen der Verträglichkeit dienen. Dazu ist es sinnvoll ein kleines Hautareal zu behandeln, welches anschließend für ca. sechs Monate beobachtet werden sollte. Zeigt die Haut keine negative Erscheinungen, kann man sich entscheiden, ob man weitere Sitzungen besuchen möchte oder nicht. Das weitere Vorgehen sollte dabei immer mit dem Epilierer besprochen werden, da dieser über mögliche Nebenwirkungen, Kosten, Besonderheiten etc. informieren kann. Schwere Nebenwirkungen treten allerdings sehr selten auf. Möglich sind jedoch leichtes Brennen der Haut oder Schwellungen und Rötungen, welche allerdings nicht länger als ein paar Stunden nach der Sitzung bestehen sollten. Im seltensten Fall kommt es zu Entzündungen oder Schorfbildung. Durch das Auftragen von Kühlungscremes -oder gels nach der Behandlung, kann diesen Nebenwirkungen vorgebeugt werden. Solariumbesuche oder Sonnenbäder sollten vor und nach der Behandlung für mehrere Wochen strengstens vermieden werden. Ansonsten kann es zu Pigmentverschiebungen und somit Flecken auf der Haut kommen. Ist es beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht möglich, die Sonne zu meiden, sollte immer eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden.

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